NAN Sym­po­si­um „Kurs Kli­ma­neu­tra­li­tät“ vom 9. Febru­ar 2026

Kurs Kli­ma­neu­tra­li­tät – Nie­der­sach­sens Pfa­de zu einer resi­li­en­ten und nach­hal­ti­gen Wirtschaft“


Wie kann die nie­der­säch­si­sche Wirt­schaft gleich­zei­tig kli­ma­neu­tral, wett­be­werbs­fä­hig und sozi­al gerecht wer­den? Die­se Fra­ge stand im Mit­tel­punkt des Sym­po­si­ums „Kurs Kli­ma­neu­tra­li­tät. Nie­der­sach­sens Pfa­de zu einer resi­li­en­ten und nach­hal­ti­gen Wirt­schaft“ der
Nie­der­sach­sen Alli­anz für Nach­hal­tig­keit im Alten Rat­haus Han­no­ver.​ Mit Gäs­ten aus Poli­tik, Wirt­schaft, Wis­sen­schaft und Gewerk­schaf­ten wur­den Bei­spie­le vor­ge­stellt und diskutiert.

Ver­öf­fent­licht am: 11. Febru­ar 2026

NAN Symposium Gruppenfoto: Potrafki, Nolte, Meyer, Dr. von Hirschhausen, Dr. Harder, Farnung

Bir­git Potraf­ki (CFO Salz­git­ter AG), Lothar Nol­te (GF KEAN), Nds. Umwelt­mi­nis­ter Chris­ti­an Mey­er, Dr. med. Eck­art von Hirsch­hau­sen (Wis­sen­schafts­jour­na­list, Arzt und Grün­der der Stif­tung Gesun­de Erde-Gesun­de Men­schen), Dani­el Far­nung (GF KEAN) (v.li.n.re) – ©️NAN/Rainer Jensen

 

Beson­de­re Impul­se kamen von Nie­der­sach­sens Minis­ter für Umwelt, Ener­gie und Kli­ma­schutz Chris­ti­an Mey­er und dem Wis­sen­schafts­jour­na­lis­ten und Arzt Dr. Eck­art von Hirsch­hau­sen, die gemein­sam mit wei­te­ren Gäs­ten über eine zukunfts­fes­te Visi­on eines kli­ma­neu­tra­len Nie­der­sach­sens diskutierten.

Dr. Eck­art von Hirsch­hau­sen beton­te den engen Zusam­men­hang zwi­schen Kli­ma­schutz, Gesund­heit und wirt­schaft­li­cher Zukunfts­fä­hig­keit und lädt dazu ein, Kli­ma­po­li­tik als Chan­ce für mehr Lebens­qua­li­tät zu ver­ste­hen. Er ist durch die Arbeit sei­ner Stif­tung Gesun­de Erde-Gesun­de Men­schen und der Exper­ti­se aus den wöchent­li­chen Bei­trä­gen „Wis­sen vor 8 Erde“ in der ARD über­zeugt: „Wenn wir die Chan­cen beto­nen und kon­kre­te Bei­spie­le des Gelin­gens zei­gen, wird klar: wir kön­nen jetzt gera­de auch in Nie­der­sach­sen eine zukunfts­fä­hi­ge und enkel­taug­li­che Wirt­schaft gestal­ten, die gleich­zei­tig auch viel gesün­der ist für Men­schen, Tie­re und Regi­on – ein ech­tes Win-Win-Win.“

Nie­der­sach­sens Minis­ter für Umwelt, Ener­gie und Kli­ma­schutz Chris­ti­an Mey­er unter­streicht die Rol­le Nie­der­sach­sens als Land der Erneu­er­ba­ren Ener­gien und als Vor­rei­ter bei der Trans­for­ma­ti­on hin zu einer kli­ma­neu­tra­len, resi­li­en­ten und sozi­al gerech­ten Wirt­schaft. „Nie­der­sach­sen ist Ener­gie­wen­de­land Nr.1 und vie­le Unter­neh­men vom Stahl­werk bis zum Hand­werk sind auf dem Weg Rich­tung Kli­ma­neu­tra­li­tät. Ich bin froh und stolz über die ein­zig­ar­ti­ge Alli­anz von Wirt­schaft und Gewerk­schaf­ten in Nie­der­sach­sen. Das Land wird die wich­ti­ge Arbeit der NAN wei­ter unter­stüt­zen. Nie­der­sach­sen kann Zukunft und pro­fi­tiert vom Boom der Erneu­er­ba­ren Ener­gien, Wär­me­pum­pen und Elek­tro­mo­bi­li­tät wie kein ande­res Bun­des­land. Mit dem ein­zig­ar­ti­gen Inves­ti­ti­ons­pro­gramm „Nie­der­sach­sen kann Zukunft“ unter­stüt­zen wir mit 14,5 Mil­li­ar­den Euro die wich­ti­ge Trans­for­ma­ti­on der Wirt­schaft in Rich­tung Kli­ma­schutz und Nach­hal­tig­keit. Dazu gehört auch die Auf­sto­ckung der För­de­rung der Kli­ma­neu­tra­li­tät bei der Salz­git­ter AG für Grü­nen Stahl auf ins­ge­samt 1,32 Mil­li­ar­den Euro”, so der Minister.

Dr. Ernes­to Har­der, Vor­sit­zen­der des DGB Nie­der­sach­sen und Mit­ver­an­stal­ter des Sym­po­si­ums, wirft einen Blick auf die Arbeits­be­din­gun­gen in der Trans­for­ma­ti­on: „Der öko­lo­gi­sche Wan­del gelingt nur, wenn die­ser sozi­al abge­si­chert ist und die Bevöl­ke­rung mit­ge­nom­men wird. Gera­de jetzt, wo vie­le Men­schen ihren Arbeits­platz ver­lie­ren oder dro­hen zu ver­lie­ren, ist eine Beschäf­ti­gungs­si­che­rung beson­ders wich­tig. Dane­ben sind es gute Arbeits­be­din­gun­gen, Tarif­löh­ne und Mit­be­stim­mung im Betrieb, die den Umbau der Wirt­schaft gerecht und sozi­al nach­hal­tig gestalten.“

Bene­dikt Hüp­pe, Haupt­ge­schäfts­füh­rer der Unter­neh­mer­ver­bän­de Nie­der­sach­sen e.V. (UVN) und eben­falls Mit­ver­an­stal­ter sagt: „Das Sym­po­si­um ‚Kurs Kli­ma­neu­tra­li­tät‘ zeigt, dass die Trans­for­ma­ti­on für Unter­neh­men in Nie­der­sach­sen Auf­ga­be und Chan­ce zugleich ist. Ent­schei­dend ist, dass Kli­ma­schutz wirt­schaft­lich trag­fä­hig umge­setzt wird und Unter­neh­men unter ver­läss­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen inves­tie­ren kön­nen. Nach­hal­tig­keit muss sich auch als Stand­ort- und Wett­be­werbs­fak­tor erwei­sen. Kli­ma­schutz funk­tio­niert nur, wenn Wert­schöp­fung und Beschäf­ti­gung im Land erhal­ten bleiben.