Trans­for­mie­ren­de oder kon­ser­vie­ren­de Stra­te­gie? Gewerk­schaf­ten in der Nach­hal­tig­keits­re­vo­lu­ti­on – eine Ver­an­stal­tung im Rah­men der Rei­he „Zukunfts­dia­log Nach­hal­ti­ge Mobilität“

Der Umbau der Industriegesellschaft in eine CO2-neutrale Wirtschaft- und Lebensweise wird zu großen Umbrüchen und Verwerfungen führen, bei denen gerade Gewerkschaften stark unter Druck geraten. Klaus Dörre spricht von einer „ökonomisch-ökologischen Zangenkrise“, in der sich Gewerkschaften befinden: auf der einen Seite, zwingt der Klimawandel zu einer CO2-neutralen Wirtschaftsweise mit völlig neuen Produkten und Konzepten, auf der anderen Seite funktioniert die bisherige Strategie der Umverteilung dann nicht mehr, weil bislang die Umverteilungsmasse aus dem Mehrprodukt durch ein fossil basiertes Wirtschaftswachstum gespeist wurde, welches ökologisch nicht mehr tragfähig ist.

Der Druck in den Belegschaften, reine Beschäftigungssicherung zu betreiben, ist enorm. Damit geraten aber Gewerkschaften in die Gefahr, nur Bestandswahrung zu betreiben und ökologische Regulierungen zu bekämpfen. Wie können Gewerkschaften und Betriebsräte dagegen zu „transformierenden“ Akteuren werden, die ökologische Ziele mit sozialen Zielen vereinbaren?

Referet/in der Veranstaltung: Prof. Dr. Klaus Dörre (Universität Jena)

Veranstaltungsdatum: 22. Februar 2021 ab 17 Uhr

Veranstaltungsort: online via BigBlueButton. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier. Auf der Internetseite können sie zudem auch etwa eine Woche vor Beginn der Diskussion Input in Form eines Folienvortrags abrufen. Alle Angemeldeten erhalten den Zugangslink rechtzeitig vorher zugeschickt.

Anmeldung zur Veranstaltung: bis zum 18.02.2021 üder das Online-Anmeldeformular hier.